Lokaler Protest

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Massive Ablehnung in betroffenen Dörfern
  • Ca. 70 % der Betroffenen Menschen wissen nicht, wie sie nach einer Umsiedlung in die Stadt ihren Lebensunterhalt verdienen könnten.

  • Insgesamt bewerten über 80 % den Staudammbau und die damit verbundene Umsiedlung negativ und sprechen sich gegen eine Umsetzung des Projekts aus.

Zur Umfrage unter Betroffenen (pdf)

Betroffene wurden nicht an Planung und Entscheidung beteiligt

  • Der vorliegende „Umsiedelungsplan“ wurde unter Ausschluss der Betroffenen erstellt. Alleine diese Tatsache macht den Staudamm unannehmbar.

  • Der Projektbetreiber behauptet, dass alle Menschen „informiert“ wurden, geben 78 % der Befragten geben jedoch an nicht zu wissen, welche positiven oder negativen Auswirkungen der Ilisu dam mit sich bringen wird.

  • Bei den im Rahmen des Umsiedlungsplans erfolgten Befragungen durch ENCON (ein von VA Tech beauftragter Subcontractor ohne relevante Erfahrung im Umsiedelungsbereich) wurden keine objektiven Informationen vermittelt – sondern der Staudamm wurde mit den Versprechungen hoher Entschädigungen beworben.

  • Der Ausschluss der Betroffenen aus der Planung bricht mit internationalen Standards, wie jenen der Weltbank, OECD und der Welt-Staudamm-Kommission.

  • Fast 90 % wissen nicht, dass sie in das Projekt und seine Planung einbezogen werden sollten.

Zur Umfrage unter Betroffenen (pdf)

Wachsender lokaler Protest
Um eine neue Lebensbasis für zehntausende Menschen aufbauen zu können, braucht es die Einbindung und die Unterstützung der betroffenen Gemeinden, Behörden und Stadtverwaltungen. Diese Unterstützung ist nicht gegeben – im Gegenteil findet sich ein immer stärkerer Protest gegen das Projekt.

Von der VA Tech Hydro wird dies vollkommen verschwiegen. Im Gegenteil - in der Darstellung auf der Homepage www.ilisu-wasserkraftwerk.com wird so z.B. behauptet: „Die verantwortlichen Regierungsstellen, die regionalen Autoritäten und archäologische Experten haben an dieser Lösung mitgewirkt“.

Tatsächlich haben die angesprochenen regionalen Autoritäten zusammen mit dem Leiter der Ausgrabungen eine öffentliche Stellungnahme verfasst, aus welcher unmissverständlich ihre Bedenken, ihre fehlende Einbindung und klare Opposition zum Staudammprojekt hervorgehen.

Gemeinsame Erklärung der Bürgermeister der Region

Liste der unterzeichnenden Institutionen, Städte und Gemeinden

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