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Zerstörung historischen Kulturerbes Obwohl der Bevölkerung wiederholt von höchster Stelle versprochen wurde, dass die historische Höhlenstadt Hasankeyf mit ihren bis zu 10.000 Jahre alten Kulturzeugnissen und einer einzigartigen Verschmelzung von assyrischer, christlicher, kurdischer, islamischer und osmanischer Kultur nicht überflutet werde, soll der Damm mit exakt gleichem Design und Stauhöhe realisiert werden.
Das Konsortium brüstet sich damit 30 Mio. Euro für die Rettung
der historischen Stadt Hasankeyf aufzuwenden. Expertengutachten belegen,
dass die geplanten Rettungsarbeiten vollkommen ungeeignet sind die über
10.000 Jahre alte Felsenstadt mit ihren übereinander gebauten Kulturdenkmälern
und 7.000 Höhlen zu retten. Unter den Kritikern findet sich sogar
der Leiter der derzeitigen Ausgrabungen. Darüber hinaus sind die Kulturschätze in dem Überflutungsgebiet bei weitem nicht auf Hasankeyf beschränkt. Grabungsarbeiten im weiteren Überflutungsgebiet wurden völlig kursorisch durchgeführt: nur wenige Stätten werden überhaupt dokumentiert, eine Rettung ist nicht anvisiert. Aktuelles Update:
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