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Akute Armutsgefährdung
Etwa 54.000 Menschen – überwiegend Kurden – wären von dem Projekt betroffen und würden ihre Lebensgrundlage verlieren. Wer sein Haus, seine vertraute Umgebung, die Gräber seiner Eltern oder Kinder, seine Kulturstädten, seine Einkommensmöglichkeit und seine Dorfgemeinschaft verliert, der/die finden nur dann wieder Halt und eine gleich gute Lebensbasis, wenn die Person in der Planung aktiv und von Anfang an mit einbezogen wurde. 80% der Menschen würden in die umliegenden Großstädte - vor allem nach Diyarbakir und Batman – vertrieben werden. Diese Städte sind bereits in den 90er Jahren durch den Zuzug von Flüchtlingen explodiert und können den Vertriebenen weder eine ausreichende Infrastruktur noch genügend Arbeit bieten. Eine weitere Verarmung droht.
Wie umfangreiche Gutachten der weltweit renommiertesten ExpertInnen belegen:
Ein soziales Scheitern des Projektes ist damit sicher. Zehntausenden Menschen droht die sichere weitere Verarmung, sollte der Staudamm gebaut werden.
Die Weltstaudammkommission |
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