Armutsgefährdung

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Akute Armutsgefährdung

Etwa 54.000 Menschen – überwiegend Kurden – wären von dem Projekt betroffen und würden ihre Lebensgrundlage verlieren. Wer sein Haus, seine vertraute Umgebung, die Gräber seiner Eltern oder Kinder, seine Kulturstädten, seine Einkommensmöglichkeit und seine Dorfgemeinschaft verliert, der/die finden nur dann wieder Halt und eine gleich gute Lebensbasis, wenn die Person in der Planung aktiv und von Anfang an mit einbezogen wurde.

80% der Menschen würden in die umliegenden Großstädte - vor allem nach Diyarbakir und Batman – vertrieben werden. Diese Städte sind bereits in den 90er Jahren durch den Zuzug von Flüchtlingen explodiert und können den Vertriebenen weder eine ausreichende Infrastruktur noch genügend Arbeit bieten. Eine weitere Verarmung droht.

Diyarbakir
Diyarbakir ist in den letzten 15 Jahren von 350.000 auf 1,3 Mio Einwohner gewachsen.

Wie umfangreiche Gutachten der weltweit renommiertesten ExpertInnen belegen:

  • Wurden entgegen den Versprechungen der VA Tech Hydro internationalen Standard in der Planung nicht eingehalten,
  • fand keine Mitsprache der Betroffenen statt,
  • gab es kein Einverständnis der Betroffenen,
  • gibt es keine Unterstützung der lokalen Behörden.

Ein soziales Scheitern des Projektes ist damit sicher. Zehntausenden Menschen droht die sichere weitere Verarmung, sollte der Staudamm gebaut werden.

Neue Eca-Watch Expertengutachten zum Umsiedelungsplan

Kompakte Eca-Watch Studie über Erfahrungen mit aktuellen, vergleichbaren Großstaudämmen (pdf)

Die Weltstaudammkommission http://www.dams.org

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